Effiziente Straßenbeleuchtung

Einsparungen von über 50 Prozent möglich

Die jährlichen Energiekosten für Straßenbeleuchtung können je nach Größe einer Kommune mehrere hunderttausend Euro ausmachen. Daher sollte nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern auch aus monetären Gründen effizienzsteigende Maßnahmen umgesetzt werden. Einsparungen von über 50 Prozent der Energiekosten sind möglich. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben daher in den vergangen Jahren bereits in eine moderne Straßenbeleuchtung investiert.

Unterschiedliche Herangehensweisen

Wie eine effiziente Straßenbeleuchtung aussehen kann, wurde beim ersten Netzwerktreffen des kommunalen Energieeffizienznetzwerkes (siehe "KEEN" ) am 13. September 2017 im Rathaus von Schönwalde-Glien besprochen und vorgestellt. Die Netzwerkteilnehmer berichteten von unterschiedlichen Herangehensweisen: Einige Kommunen haben auf LED-Technik umgerüstet und dafür Fördermittel des Bundes ( siehe "Kommunalrichtlinie" ) genutzt. Andere Gemeinden wie Schönwalde-Glien haben in die vorhandene konventionelle Straßenbeleuchtung eine Dimmtechnik einbauen lassen. Beide Varianten haben dazu beigetragen, dass die Energiekosten der Gemeinden zurückgegangen sind. Die freigewordenen finanziellen Mittel konnten die Kommunen für andere Aufgaben nutzen.

Praktische Vorführung vor Ort

Der ausführende Elektriker, der die Dimmtechnik in Schönwalde-Glien einbaute, führte den Netzwerkteilnehmern vor Ort die Technik vor. Dank der Dimmtechnik kann der Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung schrittweise reduziert werden, ohne merkliche Einbußen bei der Ausleuchtung der Straßen- und Gehwege. Erst nachdem die Anwohner der betreffenden Straßen über die Maßnahme informiert wurden, nahmen sie auch die geringfügigen Unterschiede bei der Ausleuchtung der Straßen wahr.

Amortisation nach vier Jahren

Da die vorhandene Straßenbeleuchtung unangetastet bleibt und lediglich ein kleiner Stromkasten neben den vorhanden Stromverteilerkästen ergänzt wird, sind die Investiotionskosten relativ gering. Laut Aussagen des Herstellers der Dimmtechnik amortisieren sich die Investitionen in die Technik nach maximal vier Jahren. Ein positiver Nebeneffekt der Dimmtechnik ist eine Verlängerung der Lebensdauer der eingesetzten Leuchtmittel. Somit können Kommunen auch an dieser Stelle Finanzmittel einsparen.

Der Regionale Energiemanager, Herr Stefan Seewald, stellt Ihnen bei Interesse an der Dimmtechnik die Kontaktdaten zum Hersteller zur Verfügung.


Veröffentlich am: 14.09.2017